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Atonal

40 Jahre Punkrock aus Freiberg

Vier Jahrzehnte Punkrock, Widerstand und musikalische Unabhängigkeit: Die Freiberger Punkband Atonal feiert 2026 ihr 40-jähriges Jubiläum. Was Mitte der 1980er Jahre in der DDR als rebellisches Jugendprojekt begann, entwickelte sich zu einer der prägenden Stimmen der ostdeutschen Punkbewegung – roh, unbequem und kompromisslos.

Gegründet wurde die Band 1986 zunächst unter dem Namen „Taktlos“. In einer Zeit staatlicher Kontrolle und gesellschaftlicher Gleichförmigkeit war Punk in der DDR weit mehr als nur Musik: Er war Ausdruck von Freiheitsdrang, Nonkonformismus und Protest gegen politische und soziale Zwänge. Konzerte fanden häufig im Untergrund, in kirchlichen Räumen oder improvisierten Proberäumen statt und wurden nicht selten von staatlichen Stellen beobachtet oder behindert.

Bereits früh geriet die junge Band ins Visier der Behörden. Der Versuch einer offiziellen Einstufung wurde 1987 verhindert, Auftritte standen unter Beobachtung des Ministeriums für Staatssicherheit. Noch im selben Jahr wurde die Band verboten. Aus „Taktlos“ wurde schließlich „Atonal“ – ein neuer Name für denselben unbeugsamen Geist. Trotz der Repressionen erhielt die Gruppe später sogar eine offizielle Spielerlaubnis und etablierte sich als fester Bestandteil der ostdeutschen Undergroundszene.

Mit schnellen Gitarrenriffs, kompromisslosen Rhythmen und sozialkritischen Texten schuf Atonal Songs, die bis heute als authentische Zeitdokumente gelten. Ihre Musik spiegelte die Stimmung einer Generation wider, die sich in der Enge der DDR Freiräume erkämpfte. Wie viele DDR-Punkbands verbreitete auch Atonal ihre Musik zunächst über Kassettenaufnahmen, Tape-Trading und illegale Mitschnitte – fernab offizieller Kulturpolitik.

In diesem Jahr feiert die Band ihr 40jähriges Jubiläum. „Bis heute haben wir überlebt und spielen alte und neue Schenkelklopfer“, sagen die Musiker. Mit einer Mischung aus Klassikern und neuen Songs knüpft die Band an ihre raue Energie von damals an – ehrlich, laut und direkt, die bis heute als Zeitdokumente einer rebellischen Jugend und als Ausdruck musikalischer Unabhängigkeit gelten.

Die aktuelle Besetzung besteht aus:

  • Henne (Drums)
  • Klaus (Bass)
  • Christian (Gitarre)
  • OL (Gitarre)
  • Bastl (Gesang)

Mit diesem Line-up bleibt die Band ihrem ursprünglichen Geist treu und sorgt gleichzeitig für frische Impulse auf der Bühne.

Atonal ist mehr als Musik – sie sind ein Stück gelebte Subkultur des Ostens, das bis heute weiterlebt.

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+++ 𝗦𝗽𝗲𝗰𝗶𝗮𝗹-𝗚𝘂𝗲𝘀𝘁: 𝗙𝗜𝗦𝗧𝗘𝗥 𝗔𝗖𝗧 +++
Die Freiberger Band Fister Act steht für kraftvollen deutschen Hard Rock mit Streetcore- und Metal-Einflüssen und einer Brise Oi Attitude.
Mit ihren zwei Alben „LEBENSZEIT“ und „Narben der Nacht“ hat sich Fister Act in der regionalen Rockszene einen Namen gemacht. Die Songs greifen Themen auf, die das Leben schreibt – von persönlichen Krisen und gesellschaftlichen Herausforderungen bis hin zu Freundschaft und unvergesslichen Nächten.
Live überzeugt Fister Act mit energiegeladenen Auftritten und einer klaren Botschaft: Leidenschaft für handgemachte Rockmusik und die Unterstützung der lokalen Musikszene. Mit neuen Songs in Arbeit und dem Blick auf weitere Konzerte bleibt die Band ihrem Motto treu: „We are the Crew“

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Beginn: 20 Uhr | Einlass: 19 Uhr

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